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U-Haft - Untersuchungshaft



Rechtsanwalt Dr. Böttner - Fachanwalt für Strafrecht in Hamburg
Strafverteidigung bei U-Haft

Was ist die Untersuchungshaft (U-Haft)? Schnelle Hilfe!

Die Untersuchungshaft, auch U-Haft genannt, dient der Sicherung des Ermittlungsverfahrens im Rahmen der Strafverfolgung bei Flucht, Fluchtgefahr oder Wiederholungsgefahr des Beschuldigten. Liegt eine Wiederholungsgefahr vor, wird die Untersuchungshaft zum Schutz der Allgemeinheit angeordnet. Die U-Haft ist keine Strafe, die Unschuldsvermutung gilt auch für Untersuchungshaftgefangene. Untersuchungshaft darf deshalb nur angeordnet werden, wenn eine Gefahr für die ordnungsgemäße Durchführung des Verfahrens oder Wiederholungsgefahr besteht. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft stellt ein Richter bei Vorliegen der notwendigen Voraussetzungen einen Haftbefehl aus.

„Gitter zerteilen jeden Blick.“

© Martin Gerhard Reisenberg (*1949), Diplom-Bibliothekar und Autor

Was ist eine vorläufige Festnahme und was ist der Unterschied zur U-Haft?

Wird ein Beschuldigter auf frischer Tat ertappt, hat die Polizei die Möglichkeit einer sofortigen Festnahme. Dazu muss nach den konkreten Umständen der Verdacht bestehen, dass der Verdächtige sich durch Flucht der Strafverfolgung entziehen will. Auch wegen anderer Haftgründe kann bei Gefahr im Verzug eine vorläufige Festnahme erfolgen. Gefahr im Verzug kann angenommen werden, wenn die Zeit nicht ausreicht, bei dem zuständigen Haftrichter einen Haftbefehl zu beantragen ohne dass die Festnahme des Verdächtigen gefährdet wird. Die Voraussetzungen eines Haftbefehls müssen auch durch die Staatsanwaltschaft und Polizei überprüft werden. Trotzdem kommt der Vorführung vor dem Haftrichter eine besondere Bedeutung zu. Hier besteht die Möglichkeit sich gegen die vorgebrachten Haftgründe zu wehren.

Wie lange kann eine vorläufige Festnahme aufrechterhalten werden?

Wird der Betroffene nicht alsbald wieder freigelassen, muss dieser spätestens am Tag nach der Festnahme einem Richter vorgeführt werden. Das zuständige Gericht ist dasjenige Amtsgericht, in dessen Bezirk der Betroffene festgenommen wurde. Nach der Vorführung kann der Richter entweder auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl erlassen und die vorläufige Festnahme mündet in Untersuchungshaft.

Vorläufige Festnahmen erfolgen regelmäßig außerhalb der gewöhnlichen Geschäftszeiten. Deshalb erreichen Sie unsere Kanzlei in Notfällen wie Verhaftungen und vorläufigen Festnahmen rund um die Uhr unter der Rufnummer 040 18018477.

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